Menschen jeden Alters stehen im Raum
Für mehr Naturwissenschaft und Technik!

Für mehr Naturwissenschaft und Technik!

Mehr Know-how für die Zukunft!

Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft sichern, attraktive Berufschancen eröffnen.

Exzellente Naturwissenschaftler, Ingenieure und Techniker sind die Basis für eine technologisch leistungsfähige und innovationsstarke Wirtschaft. Diese Basis droht zu erodieren. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen haben in Baden-Württemberg schon heute Probleme, ihre Ingenieurlücke zu schließen.

Mit 852 naturwissenschaftlichen Hochschulabsolventen in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt Deutschland unter den OECD-Staaten nur an zwanzigster Stelle; der Anteil in Finnland, Großbritannien, Frankreich oder Süd-Korea ist mehr als doppelt so hoch. Besonders markant ist der Nachwuchsmangel im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Die Zahl der Hochschulabsolventen in ingenieurwissenschaftlichen Fächern ist in den letzten Jahren sogar gesunken.

Eine Trendwende kann nur erreicht werden, wenn das Interesse an Naturwissenschaft und Technik frühzeitig erkannt und gefördert wird. Es kommt darauf an, jungen Menschen in jeder Lebensphase geeignete Anreize zu bieten:

Kindergärten: Die natürliche Neugier der Kinder sollte bereits im Vorschulalter befriedigt werden. Denn schon im Kindergarten können wichtige Grundlagen für den späteren Lebensweg gelegt und frühzeitig Talente entwickelt werden.

Schulen: Der zentrale Ansatzpunkt in der Schule liegt in einem deutlich interessanteren MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Dafür werden mehr und besser ausgebildete Pädagogen in den naturwissenschaftlich-technischen
Wissensgebieten benötigt. Besonderes Augenmerk erfordert die Förderung von Mädchen und jungen Frauen, und dies nicht erst in der letzten Phase der Berufsorientierung, wenn die Vorstellungen – und auch Vorurteile – weitestgehend geprägt sind.

Hochschulen: Wichtig ist, mehr Studienanfänger zum erfolgreichen Studienabschluss zu führen. Eine große Chance gerade auch in den Natur- und Ingenieurwissenschaften bieten dabei die besser strukturierten Bachelor- und Master-Studiengänge. Die Metall- und Elektro-Industrie in Baden-Württemberg braucht die große Vielfalt von forschungsorientierten Master-Absolventen über anwendungsorientierte Master-Absolventen bis hin zu praxisnahen Bachelor-Absolventen vor allem auch der Fachhochschulen und der Berufsakademien.

Teurer Ingenieurmangel
Ingenieure sind rar gesät in Deutschland – und so blieben im Jahr 2006 fast 48.000 entsprechende Stellen in Unternehmen unbesetzt. Besonders stark betroffen ist Baden-Württemberg, wo laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln allein mehr als 12.000 Ingenieure fehlen. Unterm Strich hat die deutsche Volkswirtschaft durch diesen Fachkräftemangel zuletzt mindestens 3,5 Milliarden Euro pro Jahr an Wertschöpfung verloren – weil Aufträge liegen blieben oder nicht bearbeitet werden könnten.

Anreize bieten – für Groß und Klein.
Die Aktivitäten von Südwestmetall und START 2000 Plus im Handlungsfeld „Naturwissenschaft und Technik“ setzen gezielt im Kindergarten, den Grundschulen, in Gymnasien, bei der Lehrerweiterbildung sowie in den Berufsakademien an.

Das macht Südwestmetall!

Südwestmetall hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Förderung von Naturwissenschaften und Technik über alle Alterstufen hinweg zu leisten. Dabei setzen wir an fünf Stellen an:

  • Entwicklung und Bereitstellung neuer pädagogischer Angebote zur Technikförderung in Kindergärten.
  • Entwicklung und Bereitstellung neuer pädagogischer Angebote zur Technikförderung in Grundschulen und weiterführenden Schulen.
  • Neue Wege in der naturwissenschaftlich-technischen Weiterbildung von Lehrkräften und Erzieher/innen.
  • Information und Beratung über die Berufsmöglichkeiten und -chancen im Bereich der Naturwissenschaften und Technik.
  • Förderung praxisnaher Ingenieur-Studiengänge.